Sicherheitspolitik

 

Im Jahr 2013 verzeichnete die Polizei Hagen 16346 Straftaten. Das sind umgerechnet 44,8 Straftaten täglich. Von diesen Straftaten konnte die Polizei 53,24 %, also mehr als die Hälfte aufklären und liegt damit über dem Landesdurchschnitt von 48,9 %. Insgesamt lag Hagen mit seinen knapp 187.500 Einwohnern im Jahr 2013 auf Platz 7 der sichersten Städte Nordrhein Westfalens.

 

Sicherheit in Hagen

 

Die Lebensqualität einer Stadt steht in Abhängigkeit zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit, denn nur wer sich sicher fühlt, fühlt sich auch „wohl“. Wir fordern, das Sicherheitsgefühl der Hagener Bürger nachhaltig zu verbessern, hierzu ist eine intensivere Polizeipräsenz, insbesondere in den Problembezirken unabdingbar.

 

Hagener Hauptbahnhof

 

Der Hagener Hauptbahnhof ist mit c.a. 30.000 Reisenden täglich ein wichtiger Fern-, Regional-, und S-Bahnhof und zählt für den Personenverkehr zu den wichtigsten Eisenbahnknotenpunkten in Deutschland. Aber nicht nur wirtschaftlich ist der Hagener Hauptbahnhof bedeutend. Karl Ernst Osthaus selbst ließ im Jahre 1911 das Glasgemälde „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ von Jan Thorn Prikker im Hauptfenster über dem Eingang einsetzen. Darüber hinaus wurde der Hauptbahnhof in der Zeit von 2004 bis 2006 aufwendig restauriert, so wurde zum Beispiel das Tonnengewölbe in der Bahnhofshalle rekonstruiert. Dies sind unter anderem Gründe dafür, weswegen der Hagener Hauptbahnhof, welcher erstmals im Jahre 1848 an das Eisenbahnnetz angebunden wurde, heute unter Denkmalschutz steht. So viel zur Geschichte.

 

Heute ist von all dem Glanz nichts mehr zu erkennen. Im weiträumigen Bereich des Hagener Hauptbahnhofs hält sich niemand, sowohl Hagener als auch Reisender, gern länger als nur notwendig auf. Dies liegt daran, dass die öffentliche Sicherheit in speziell diesem Areal als massiv gestört empfunden wird.

 

Wir fordern ein Entgegenwirken eben dieses Zustandes.

 

Hierzu hat sich bereits in anderen Teilen Deutschlands Videoüberwachung als geeignetes Mittel zur Verbrechensprävention bewährt. Wir fordern Problembezirke, wie den Bahnhofsplatz, konsequent einer Videoüberwachung zu unterstellen und somit Straftaten vorzubeugen und gegebenenfalls aufzuklären.

 

Darüber hinaus fordern wir ein konsequentes Alkoholverbot im und um den Hagener Hauptbahnhof herum. Gegen Personen, die durch aggressives Betteln ihre Mitmenschen belästigen und/oder exzessiven Alkohol- und Drogenmissbrauch betreiben, soll rigoros eingeschritten werden.

 

Extremismus

 

Wir fordern ein konsequentes Vorgehen gegen jede Art von Extremismus. Ob von Links, Rechts oder mit islamistischen Hintergrund, Extremismus erfordert ein konsequentes Einschreiten. Hagen darf keine Platform für extremistisches Gedankengut bieten.

 

Transparenz

 

Wir fordern eine bessere Kommunikation zwischen der Polizei und den Bürgern. Der Bürger soll die Polizei wieder als „Freund und Helfer“ wahrnehmen, hierzu ist eine für den Bürger bessere Einsicht in die Polizeiarbeit unabdinglich. Im Zuge der neuen Facebook-Kampagne der Polizei Hagen wäre es sinnvoll, ein Bürgerforum einzurichten, welches den aktiven Informationsaustausch zwischen Bürger und Polizei ermöglicht. Es darf keine Berichterstattung zurückgehalten werden, um eine mögliche Verunsicherung der Bürger zu vermeiden. Das Gegenteil muss geschehen, es muss eine aktive Kommunikation stattfinden, welche die öffentliche Sicherheit fördert und zwar durch Polizeipräsenz dort, wo sie vom Bürger tatsächlich gefordert und benötigt wird.

 

Bessere Ausstattung der Polizei und Feuerwehr

 

Um ihre Arbeit bestmöglich ausführen zu können, darf es weder an qualifiziertem Personal noch an sachlicher oder technischer Ausstattung fehlen. Die für die öffentliche Sicherheit maßgeblichen Institutionen dürfen nicht von etwaigen Sparmaßnahmen betroffen werden. Darüber hinaus sollten den Polizeibeamten und Feuerwehrleuten in regelmäßigen Abständen Fortbildungen ermöglicht werden, um eine Sensibilisierung zu den jeweiligen aktuellen Themen hervorzurufen.

 

Lisa Kristin Radke

Schatzmeisterin

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